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VfB schreibt Geschichte: Zehnter Sieg in Serie im Heimspiel gegen den FC Büderich

VfB

12. Apr. 2026

Gatzke trifft spät zum 2:1 – Hilden bleibt punktgleich mit Ratingen

Der VfB 03 Hilden setzt seine beeindruckende Erfolgsserie fort und schlägt den FC Büderich am 27. Spieltag der Oberliga Niederrhein mit 2:1. Damit feiern die Hildener nicht nur den zehnten Sieg in Folge, sondern stellen gleichzeitig einen neuen Vereinsrekord auf. Zudem zieht der VfB punktgleich mit Tabellenführer Ratingen 04/19 und bleibt weiterhin voll im Rennen um die Spitzenposition.


Die Partie begann intensiv, wobei sich zunächst ein umkämpftes Spiel ohne klare Torchancen entwickelte. Büderich suchte immer wieder den Weg nach vorne, doch die Hildener Defensive zeigte sich früh hellwach. Besonders Leon Prokshi verhinderte mit einer starken Rettungsaktion einen möglichen Rückstand, als er einen durchgebrochenen Gegenspieler einholte und den Abschluss kurz vor dem Tor entscheidend blockte. Auch Yannic Lenze war mehrfach gefordert und hielt sein Team mit wichtigen Paraden im Spiel, unter anderem als er in der 37. Minute einen freien Abschluss der Gäste noch entscheidend entschärfte.


Offensiv tastete sich der VfB nach und nach heran und belohnte sich in der 21. Minute mit der Führung: Mohamed Cisse spielte den Ball von der Seite zu Len Heinson, der das Spiel schnell nach vorne trieb und in den Rückraum auf Etienne Feese ablegte. Dieser lief zunächst mit nach vorne, ließ sich dann clever ein paar Schritte fallen, um sich Raum zu verschaffen, und schloss präzise ab. Weder Gegenspieler noch Torwart konnten den Ball aufhalten – das 1:0 für Hilden und bereits das elfte Saisontor für Feese. In der Folge übernahm der VfB mehr Kontrolle, ließ jedoch weitere gute Möglichkeiten ungenutzt.


Nach dem Seitenwechsel wurde Büderich gefährlicher und nutzte kleinere Unsauberkeiten im Hildener Spielaufbau immer wieder für schnelle Angriffe. Doch die Defensive um Fabian Zur Linden, Phil Zimmermann und Nick Sangl hielt stand. Nach einem Foulspiel im Strafraum bekamen die Gäste jedoch in der 74. Minute die Chance zum Ausgleich – und verwandelten den Elfmeter zum 1:1.


Der VfB zeigte jedoch einmal mehr seine starke Mentalität und antwortete prompt. In der Schlussphase war es erneut Mohamed Cisse, der über die Außenbahn Tempo aufnahm, mehrere Gegenspieler abschüttelte und den Ball kurz vor dem Tor auf Nils Gatzke ablegte. Dieser lief in den Strafraum ein, zog ab und setzte sich trotz eines noch abgefälschten Versuchs des Torwarts durch – der Ball fand den Weg ins Netz zum entscheidenden 2:1. In den letzten Minuten verteidigte Hilden konzentriert und ließ keine weiteren Großchancen mehr zu.


Trainer Tim Schneider ordnete die Partie nach Abpfiff ein: „Am Ende ist glaube ich der Druck, aber auch bei uns, bei dem ein oder anderen auch Spürbar, dass man da auch merkt okay da ist so ein Überdruckventil das sich vielleicht in die falsche Richtung öffnet. Da einfach bei sich zu bleiben ist einfach maximal schwer, können nicht viele. Und ich habs schon mehrmals angesprochen, aber wir geloben da auch Besserung.“ Besonders lobte er den Führungstreffer: „Machen dann glaube ich ein überragendes 1:0, also wenn man sich das nochmal im Video anguckt, wie der Ball da lief, Steil-Klatsch-Kombination, in die Tiefe gesteckt, Rückraum besetzt, Stürmer geht zwei Schritte vor, lässt sich dann drei fallen, ist dadurch frei, macht das Ding rein. Das hat der überragend gemacht, der Etienne.“


Auch die Gegenwehr des Gegners hob Schneider hervor: „Auch wenn Büderich immer, können auch 3:0 zurückliegen, die geben immer Gas. Spricht auch für die Mentalität der Jungs. Und davor habe ich auch gewarnt.“ Umso wichtiger war die Reaktion seiner Mannschaft nach dem Ausgleich: „Dann kommt das 1:1 und dann muss ich halt sagen, großes Lob an meine Mannschaft, auch da wieder die Köpfe gehen nicht runter, sondern wie lang haben wir noch? Okay genug Zeit. Selbst bei 15 Minuten, selbst bei 10 Minuten, selbst bei 5 Minuten. Ja und dann macht Mo Cisse das auf außen überragend, und zur Frage ob das bei Nils Gatzke gewollt war: Der hat drei Spiele in Folge getroffen. Ich glaube das war gewollt.“


Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung baut der VfB seine Serie weiter aus und setzt ein starkes Zeichen im Aufstiegsrennen.


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