top of page

VfB Hilden scheidet trotz starker Leistung im Viertelfinale aus – 3:4 beim SC St. Tönis

VfB

20. Nov. 2025

Der VfB 03 Hilden hat im Viertelfinale des Niederrheinpokals eine unglückliche 3:4-Niederlage beim Ligakonkurrenten SC St. Tönis hinnehmen müssen und verpasst damit den Einzug ins Halbfinale.

Dennoch kann die Mannschaft stolz auf ihren Auftritt sein – so weit war der VfB zuletzt in der Saison 2016/17 im Pokal gekommen. Die Hildener präsentierten sich mutig, spielstark und kämpferisch, mussten sich jedoch einem effizienten Gastgeber geschlagen geben.


Die Anfangsphase gehörte zunächst dem SC. Nach drei Minuten tauchten die Gastgeber erstmals gefährlich vor dem VfB-Tor auf, ohne aber zum Abschluss zu kommen. Hilden tat sich anfangs schwer, aus der eigenen Hälfte herauszukommen, verteidigte jedoch konzentriert. Ein erster Freistoß und zwei Ecken brachten dem VfB noch keine Torgefahr, doch danach fanden auch die Gäste immer besser in die Partie. In der 14. Minute musste Yannic Lenze erstmals energisch eingreifen, als ein SC-Schuss gefährlich wurde. Kurz darauf hielt der Hildener Keeper auch eine Dreifachchance der Gastgeber stark – doch im Anschluss entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. St. Tönis verwandelte in der 18. Minute zum 1:0.


Der VfB wirkte vom Gegentor keineswegs geschockt und suchte sofort den Weg nach vorne. Nach einem Angriff über die linke Seite entstand in der 24. Minute der verdiente Ausgleich: Luis Ortmann wollte von außen in den Strafraum flanken, doch ein SC-Spieler klärte per Kopf. Der zweite Kopfball eines weiteren Verteidigers missglückte jedoch und landete genau im Strafraum vor Mohamed Cisse. Der blieb eiskalt und schoss den Ball aus kurzer Distanz präzise in die untere rechte Ecke – das 1:1.


Hilden blieb jetzt am Drücker. Einen Schuss von Maximilian Wagener entschärfte der Torhüter, anschließend erspielte sich der VfB mehrere Eckbälle. Der nächste Treffer fiel in der 29. Minute nach einem dieser Standards: Nick Sangl spielte die Ecke kurz zu Wagener, dieser sofort zurück zu Sangl. Der arbeitete sich ein paar Schritte Richtung Strafraum vor und passte durch das dichte Getümmel zu Etienne Feese. Feese behielt die Übersicht und schoss flach an allen Spielern vorbei ins Tor – die 2:1-Führung für Hilden.


Der VfB kombinierte nun selbstbewusst, erspielte sich weitere Chancen – unter anderem durch ein Solo von Pascal Weber und einen Kopfball von Feese in der 39. Minute. Doch kurz vor der Pause konnte St. Tönis erneut ausgleichen: Nach einem abgewehrten Angriff kam ein SC-Spieler zum Nachschuss und traf in der 42. Minute zum 2:2.


Die Antwort des VfB ließ aber nicht lange auf sich warten. In der 44. Minute spielte Mohamed Cisse den Ball zu Pascal Weber, der sich – begleitet von mehreren Gegenspielern – Richtung Strafraum durchtankte. Kurz nach der 16-Meter-Linie zog Weber ab und setzte den Ball am Torwart vorbei ins Netz. Eine starke Aktion und die verdiente 3:2-Pauseführung für Hilden.


Nach dem Seitenwechsel begann St. Tönis druckvoll. Mehrere Schüsse und Standards forderten die Hildener Defensive sowie Torwart Yannic Lenze, der mehrfach stark klärte. Auch Hilden setzte immer wieder Nadelstiche: Ein Einwurf nahe des SC-Tores führte zu einem Abschluss über das Tor, später scheiterte Weber in der gegnerischen Hälfte knapp. In der 66. Minute gelang den Gastgebern dann doch das 3:3, als eine schnelle Kombination erfolgreich abgeschlossen wurde.


Der VfB antwortete mit eigenen Angriffen, doch gute Chancen – darunter Abschlüsse und mehrere Kopfball- sowie Distanzversuche – blieben ungenutzt. St. Tönis wurde in der Schlussphase wieder stärker, verfehlte einmal knapp das Tor und zwang Lenze zu weiteren Paraden.


Die Entscheidung fiel in der 87. Minute: Nach einem Hildener Angriff schaltete der SC schnell um und traf im Gegenzug zum 4:3. Trotz dieser bitteren Wendung warf der VfB in den letzten Minuten alles nach vorne. Hilden kam zu mehreren Abschlüssen, erzielte jedoch keinen weiteren Treffer. Selbst Torwart Yannic Lenze rückte in der Nachspielzeit mit auf, um seiner Mannschaft zu helfen – doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.


Trotz der Niederlage zeigte der VfB 03 Hilden eine engagierte Vorstellung und bewies, warum die Mannschaft in der Oberliga aktuell zu den Teams der Stunde zählt. Nach einer kurzen Spielpause geht es am Sonntag, den 30.11., in der Liga weiter: Um 15:30 Uhr empfängt Hilden den DJK Frintrop im heimischen Stadion.

bottom of page