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VfB Hilden festigt Platz zwei – 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Kleve verringert Abstand zur Spitze

VfB

1. März 2026

Vierter Rückrundensieg in Serie bringt den VfB weiter nach vorne

Der VfB 03 Hilden hat am 21. Spieltag der Oberliga Niederrhein seine starke Form eindrucksvoll bestätigt. Gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Kleve setzte sich die Mannschaft mit 3:0 durch, feierte damit den vierten Sieg im vierten Rückrundenspiel und festigte den zweiten Tabellenplatz. Gleichzeitig verkürzte der VfB den Abstand auf Spitzenreiter Ratingen 04/19 weiter.


Von Beginn an übernahm Hilden die Initiative und hatte deutlich mehr Ballbesitz, auch wenn Kleve keineswegs passiv agierte. In der Anfangsphase fehlten zunächst die klaren Abschlüsse – der erste Versuch in der 6. Minute landete sicher in den Armen des Gästekeepers. Mit zunehmender Spielzeit verlagerte sich das Geschehen immer mehr in die Hälfte der Gäste. Mehrere Eckbälle in der 15. Minute sorgten für Druck, ein Kopfball wurde jedoch vom Torwart entschärft. Kleve blieb über Konter gefährlich, doch spätestens bei Yannic Lenze war Endstation. Auch defensiv zeigte sich der VfB aufmerksam: So klärte Fabian Zur Linden einen gegnerischen Abschluss auf dem Weg zum Tor per Kopf. Trotz weiterer Hildener Chancen und einiger Abschlüsse kurz vor der Pause ging es torlos in die Kabinen.


Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte Hilden den Druck – und wurde belohnt. In der 48. Minute brachte Nick Sangl eine Ecke in den Strafraum und erkannte dabei die kluge Bewegung von Maximilian Wagener, der sich aus dem Getümmel löste und sich etwas zurückfallen ließ, um anspielbar zu sein. Wagener nahm den Ball direkt, schoss entschlossen durch mehrere Spieler hindurch und traf präzise zum 1:0. Trainer Tim Schneider lobte später: „Wenn da dieser Geistesblitz unserer Spieler, wo ich dann auch sage das haben sie echt überragend gemacht, zu erkennen die Stellen alles zu, bleiben irgendwann mal dran und das der Max dann so frei geblockt wird und der Nick Sangl das in dem Moment erkennt, dass war schon Top. Aber am Ende wars auch der Dosenöffner heute, muss man auch so sagen, weil Kleve hat sehr gut, sehr oft im 1:1 verteidigt und dagegen Fußball zu spielen ist einfach auch schwierig.“


Auch nach der Führung blieb der VfB am Drücker, erspielte sich weitere Möglichkeiten und hielt Kleve weitgehend vom eigenen Tor fern. In der 78. Minute fiel schließlich das 2:0. Der eingewechselte Luke Kawabe spielte einen präzisen Ball in die Tiefe auf Len Heinson, der den Ball in den Strafraum weiterleitete. Dort war Mohamed Cisse perfekt positioniert, nahm den Ball trotz Gegenspieler kontrolliert mit, legte ihn leicht zurecht und schloss direkt in die linke Torseite ab. Weder der Torwart noch ein heraneilender Verteidiger konnten den Treffer verhindern. Schneider beschrieb seine Freude über die Entstehung des Treffers: „Freut mich dann auch, dass Jungs die von der Bank kommen, in dem Fall Luke Kawabe, da würde ich glaube ich 70-80% auf seinen Ball auf Len Heinson, da genau in die Gasse, trägt er da mit bei. Das Len den dann da auch schön reinspielt, wir die Box in dem Fall mal gut besetzt haben, Mo Cisse dann auch mal wieder ein Tor gemacht hat und sich belohnt hat für die harte Arbeit der letzten Wochen, wo er sehr viel für die Mannschaft gearbeitet hat, sehr viel immer sich aufgerieben hat, dass er heute mal ein Tor macht freut mich.“


In der Schlussphase wurde Kleve noch einmal gefährlicher für die Hildener. „Aber davor im Stand von 2:0 hatten wir tatsächlich nochmal ne Phase von 10-15 Minuten, warum auch immer, wo dann die Zuteilung fehlte, vielleicht war die Erleichterung darüber, dass wir dann doch 2:0 führen ein bisschen zu groß, dass da der Fokus fehlte“, ordnete Schneider ein.


Doch Hilden verteidigte konzentriert und setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt. In der 90.+2 Minute spielte Mohamed Cisse den Ball von der Seite in den Strafraum zu Jiyan Karakis, der sich stark positioniert hatte und sofort abschloss, jedoch nur die Latte traf. Der Abpraller fiel vor das Tor. Emmanuel Yeboah, der sich zuvor im Laufduell noch aufgerappelt hatte, sah seine Chance und beförderte den Ball per Kopf ins Tor – 3:0. „Das 3:0 von zwei Jungs die von der Bank gekommen sind, mit einem Jiyan Karakis und einem Emma. Jiyan steht da halt wo ein Mittelstürmer stehen muss, kriegt das Ding leider nicht über die Linie gedrückt aber immerhin an die Latte und ein Emma - ja ist nicht das Kopfballungeheuer aber macht die Dinger halt, ala Ulf Kirsten, ist okay und dann war das Ding geritzt.“


Mit einem souveränen Auftritt und drei Toren nach der Pause sicherte sich der VfB einen verdienten Heimsieg. Vier Spiele, vier Siege in der Rückrunde – Hilden bleibt weiter in Schlagdistanz zur Tabellenspitze und unterstreicht Woche für Woche seine Ambitionen.

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