

VfB
21. Jan. 2026
VfB 03 Hilden als sportliches und gesellschaftliches Aushängeschild der Stadt
Im Rahmen des Neujahrsempfangs des Hildener Industrieverein hatte der VfB 03 Hilden die Gelegenheit, sich als sportlicher und gesellschaftlicher Akteur der Stadt vorzustellen. In seiner Rede machte der 2. Vorstandsvorsitzende, Daniel Wittke, deutlich, welche Bedeutung der Verein weit über den Fußball hinaus für Hilden hat – und warum der VfB heute ein fester Bestandteil des städtischen Lebens ist.
Der VfB 03 Hilden ist seit über einem Jahrhundert in der Stadt verwurzelt und für viele Menschen der erste sportliche Kontaktpunkt mit Hilden. Mannschaften aus ganz Nordrhein-Westfalen, bei Jugendturnieren sogar aus dem gesamten Bundesgebiet und den Nachbarländern, kommen regelmäßig nach Hilden. Der Vereinsname trägt dabei den Stadtnamen weit über die Stadtgrenzen hinaus. „Der VfB zeigt: Hilden ist engagiert, leistungsfähig und investiert in die Zukunft“, so Daniel Wittke.
Sportlich gehört der Verein zu den Aushängeschildern der Region. Die Seniorenmannschaften spielen in der Ober- und Landesliga, von der A- bis zur C-Jugend ist der VfB in der Niederrheinliga vertreten. Jugendspieler des Vereins stehen dabei im Fokus namhafter Klubs wie Fortuna Düsseldorf oder Borussia Mönchengladbach. Doch sportlicher Erfolg ist für den VfB nur ein Teil des Ganzen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Jugendarbeit. Rund 800 Mitglieder gehören dem Verein an, etwa 600 davon sind Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren. Damit erreicht der VfB mehr als zehn Prozent aller Jugendlichen in Hilden. Der Verein bietet ihnen Struktur, verlässliche Ansprechpartner sowie Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Gerade in Zeiten zunehmenden Bewegungsmangels und sozialer Herausforderungen übernimmt der VfB Aufgaben, die weit über den Sport hinausgehen. In der Rede wird deutlich: „Man kann es klar sagen: Das Ehrenamt auf unseren Trainingsplätzen entlastet Familien, Schulen – und letztlich die Gesellschaft insgesamt.“
Getragen wird diese Arbeit von rund 50 ehrenamtlich Engagierten, die zusätzlich zu Beruf und Familie Verantwortung übernehmen, als Trainerinnen und Trainer, Betreuer, Vorstände oder Helfer. Dieses Engagement sei, so der Vorstand, Ausdruck einer Haltung: Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern für andere zu übernehmen. Genau darin liege eine große Parallele zur Wirtschaft, denn auch Unternehmen lebten von Nachwuchsförderung, Teamarbeit und Verlässlichkeit.
Der VfB versteht sich daher als Teil eines städtischen Netzwerks aus Verein, Stadt und Wirtschaft. Unterstützung für den Sport sei immer auch eine Investition – in Jugend, Bildung, soziale Stabilität und das positive Image Hildens. Über 70 Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützen den Verein bereits im Business-Club. Gleichzeitig wurde aber auch offen angesprochen, dass der Dialog mit größeren Unternehmen bislang nur punktuell gelingt. „Es geht nicht um utopische Summen, sondern um Engagement, das Wirkung zeigt“, betonte der Vorstand und rief dazu auf, den Austausch zu suchen und gemeinsam Ideen zu entwickeln.
Zum Abschluss der Rede stand ein Gedanke im Mittelpunkt, der den Kern der Vereinsarbeit zusammenfasst: „Eine Stadt ist dann stark, wenn sie Orte hat, an denen Menschen wachsen können.“ Der VfB 03 Hilden ist ein solcher Ort – sportlich, gesellschaftlich und menschlich.