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Später Gegentreffer in Wiedenbrück – VfB bleibt auch nach vier Spieltagen ungeschlagen

VfB

22. Aug. 2026

Der VfB 03 Hilden bleibt auch nach dem vierten Spieltag in der Regionalliga West ungeschlagen.

Beim SC Wiedenbrück zeigten der VfB über weite Strecken eine starke Leistung und führte lange mit 1:0. Erst ein Elfmeter in der vierten Minute der Nachspielzeit brachte den Gastgebern noch den Ausgleich. Mit nun sechs Punkten sammelt der VfB Hilden den nächsten wichtigen Punkt für den Klassenerhalt.


Hilden fand von Beginn an gut in die Partie und setzte bereits in der ersten Minute den ersten Abschluss in Richtung Wiedenbrücker Tor. In der Anfangsphase spielte sich das Geschehen überwiegend in der Hälfte der Gastgeber ab und der VfB kam immer wieder zu Angriffen. Die Belohnung folgte wenig später: Nick Sangl bekam den Ball und trieb ihn über eine weite Strecke nach vorne. Auch unter dem Druck eines Gegenspielers behauptete er den Ball und brachte ihn schließlich hoch in den Strafraum. Dort stand Pascal Weber richtig und köpfte zur 1:0-Führung ein. Für Weber war es gleichzeitig der erste Treffer in der Regionalliga West.


Auch danach blieb Hilden die aktivere Mannschaft. Ein langer Ball von Armin Deljkovic fand Mohamed Cisse im Strafraum, der jedoch noch vor seinem Abschluss gestört wurde. Wenig später bot sich auch Etienne Feese eine gute Möglichkeit. Zunächst wurde er bei einem Angriff kurz vor dem Abschluss gestoppt, nach der anschließenden Ecke kam der Ball über zwei Stationen erneut zu ihm. Sein Kopfball ging nur knapp über das Tor.


Wiedenbrück kam in der ersten Hälfte nur selten gefährlich vor das Hildener Tor. Bei einer der besten Möglichkeiten der Gastgeber war Yannic Lenze nach einem Kopfball zur Stelle und lenkte den Ball entscheidend ab. Auch bei weiteren Standards verteidigte der VfB aufmerksam.


Cheftrainer Antonio Molina zeigte sich entsprechend zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft: „Wir haben in der ersten Halbzeit schon gut den Ball laufen lassen, wir haben uns deutlich entwickelt. Ich denke mal, dass es für Wiedenbrück auch schwierig war, den Zugriff zu kriegen, wir haben uns einige Tormöglichkeiten rausgespielt und da bin ich sehr glücklich und froh drüber. Jetzt unabhängig natürlich, was zum Schluss passiert ist. Aber dass wir da einen guten Schritt nach vorne gegangen sind, was das anbetrifft.“


Auch nach der Pause blieb Hilden zunächst offensiv aktiv. Gleichzeitig wurde Wiedenbrück gefährlicher, doch der VfB hielten defensiv dagegen. Pascal Weber unterband einen seitlichen Pass in den Torraum, wenig später klärte Etienne Feese in einer unübersichtlichen Situation vor dem eigenen Tor. Auf der anderen Seite fehlte dem VfB mehrfach nur der letzte Schritt zum zweiten Treffer. Ein Abschluss landete an der Latte, der anschließende Nachschuss verfehlte das Tor nur knapp. Auch Venhar Ismailji versuchte es mit mehreren Abschlüssen, konnte die Führung aber nicht ausbauen.


In der Schlussphase erhöhte Wiedenbrück den Druck. Yannic Lenze verhinderte mit einer weiteren Parade eine gute Chance der Gastgeber, während Linus Ansumana nach einem Einwurf in Tornähe zunächst klärte und Lenze den anschließenden Versuch hielt. Hilden blieb trotzdem gefährlich: Nils Gatzke machte sich in Richtung Tor auf, wurde jedoch noch von einem Gegenspieler gestoppt. Später brachte Gatzke den Ball zu Etienne Feese, der ebenfalls vor dem Abschluss entscheidend gestört wurde.


Als der erste Auswärtssieg bereits zum Greifen nah schien, bekam Wiedenbrück in der Nachspielzeit einen Elfmeter zugesprochen. In der 90.+4 Minute verwandelten die Gastgeber zum 1:1. Doch selbst danach bot sich dem VfB noch eine Großchance – womöglich die größte Hildener Möglichkeit der gesamten Partie. Der Abschluss sollte jeoch nicht zum Sieg führen und kurz darauf stand das Unentschieden fest.


Antonio Molina wollte die Partie anschließend nicht allein am späten Ausgleich festmachen: „Ich mag das nicht, darüber zu reden, ob es verdient ist oder nicht verdient, weil am Ende sag ich, wenn jede Mannschaft alles reinhaut, was sie hat, und dann gewinnt, dann ist auch gut.“


Auch wenn der späte Gegentreffer schmerzt, kann der VfB viel Positives aus Wiedenbrück mitnehmen. Besonders in der ersten Hälfte erspielte sich Hilden zahlreiche Möglichkeiten und ließ gleichzeitig defensiv nur wenig zu. Nach vier Spielen stehen damit sechs Punkte auf dem Konto – und der Aufsteiger ist in seiner ersten Regionalliga-Saison weiterhin ungeschlagen.


Auch die spielerische Entwicklung stimmt den hildener Cheftrainer zuversichtlich: „Grundsätzlich auch nochmal zum Abschluss: Es ist schon erstaunlich auch jetzt, wir haben 4 Spiele gespielt, wir sind stückchenweise immer weiter nach vorne gekommen, was das Thema mit dem Ballbesitz anbetrifft, da bin ich auch mega stolz drauf. Weil wir Trainer müssen die Dinge auch bewerten, auch außerhalb des Ergebnisses und das ist schon erstaunlich, dass wir heute in Wiedenbrück so gestanden haben, toller Regionalligist auch wirklich, ich sag jetzt mal, dass wir uns nicht verstecken müssen.“


Nun richtet sich der Blick auf das nächste Highlight am Bandsbusch: Am 29. August empfängt der VfB um 14:00 Uhr Borussia Dortmund II. Nach vier ungeschlagenen Spielen zum Regionalliga-Start wartet damit die nächste spannende Herausforderung – und die Mannschaft freut sich wieder auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.




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