

VfB
5. Juli 2026
Mit einem 2:2-Unentschieden gegen den Wuppertaler SV ist der VfB 03 Hilden am Sonntag in die Vorbereitung auf die Regionalliga-West-Saison gestartet.
Im ersten Testspiel unter Cheftrainer Antonio Molina trafen der VfB auf einen Gegner, der in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga West spielte und künftig in der Oberliga Niederrhein antreten wird. Gleichzeitig war es auch das Wiedersehen mit Ex-VfB-Trainer Tim Schneider, der inzwischen an der Seitenlinie des WSV steht.
Die erste gute Möglichkeit der Partie gehörte dem VfB. Nils Gatzke trieb den Ball nach vorne, scheiterte mit seinem Abschluss jedoch am Wuppertaler Schlussmann. Auf der anderen Seite verteidigten die Hildener zunächst aufmerksam: Nach einem Einwurf in Tornähe klärte zunächst Phil Zimmermann per Kopf, ehe ein weiterer Mitspieler die Situation endgültig bereinigte.
In den Anfangsminuten zeigte sich der VfB offensiv etwas aktiver, während der WSV jedoch immer wieder früh störte. Dennoch gingen die Gäste in der 8. Minute in Führung. Torwart Jens Born bekam bei einem Abschluss noch die Fingerspitzen an den Ball und verhinderte zunächst den Treffer, beim Nachschuss war der Hildener Keeper jedoch machtlos.
Der VfB ließ sich davon nicht beeindrucken und suchte weiter den Weg nach vorne. Harumi Goto prüfte den Torhüter mit einem Abschluss, kurz darauf setzte Mohamed Cisse den Ball über das Tor. Mehrere Ecken sorgten ebenfalls für Gefahr: Ein Versuch strich knapp am Tor vorbei, wenig später setzte ein Hildener den Ball per Kopf nur knapp über die Latte.
Eine der besten Chancen auf den Ausgleich entstand nach einem Freistoß. Phil Zimmermann verlagerte den Ball aus der Mitte der Wuppertaler Hälfte auf Maximilian Wagener. Trotz Bedrängnis behauptete dieser den Ball und spielte ihn scharf vor das Tor, wo Arton Tolaj ihn nur um Haaresbreite verpasste.
Kurz vor der Pause belohnte sich der VfB schließlich für den engagierten Auftritt. Mohamed Cisse setzte sich im Strafraum stark durch und spielte den Ball an einem Gegenspieler vorbei vor das Tor. Neuzugang Harumi Goto, stand goldrichtig und schob den Ball trotz eines weiteren Verteidigers und des Torhüters zum verdienten 1:1-Ausgleich ein (42.). Doch die Freude währte nur kurz: In der 45. Minute stellte der WSV den alten Abstand wieder her und ging mit einer 2:1-Führung in die Halbzeit.
Etienne Feese hatte direkt nach Wiederanpfiff den Ausgleich auf dem Fuß, nachdem der Wuppertaler Torhüter den Ball liegen ließ. Ein Gegenspieler war jedoch einen Tick schneller und klärte die Situation. Wenig später musste die Hildener Defensive in einer unübersichtlichen Situation alles aufbieten: Zunächst rettete Leon Prokshi stark, anschließend verhinderte Jens Born mit einer weiteren Parade den dritten Gegentreffer.
In der 67. Minute fiel schließlich der verdiente Ausgleich. Ein langer Ball erreichte Etienne Feese, der den Torhüter umkurvte und anschließend souverän ins leere Tor zum 2:2 einschob. In der Schlussphase drängte der VfB sogar auf den Sieg, weitere Abschlüsse und Standardsituationen brachten jedoch keinen weiteren Treffer mehr ein.
Nach dem Schlusspfiff zog Cheftrainer Antonio Molina ein insgesamt positives Fazit seines ersten Spiels an der Seitenlinie: „Das was wir in der ersten Woche trainiert haben teilweise, das was wir angesprochen haben, dass wir auch viel den Ball laufen lassen möchten, auch grade was das Spiel in der eigenen Hälfte betrifft, das haben wir gut gemacht.“ Gleichzeitig sieht der neue VfB-Coach noch Verbesserungspotenzial: „Was wir natürlich besser machen müssen, das ist jetzt normal, wir sind ja grade am Anfang, dass wir fitter werden müssen, das ist keine Frage. Defensiv sowas nicht zulassen, wie wir es grad zugelassen haben, 2 Gegentore. Und nach vorne natürlich, in der ersten Halbzeit hatten wir ganz ganz viele Tormöglichkeiten rausgespielt, die müssen wir natürlich nutzen.“
Zum Abschluss zeigte sich Molina mit Blick auf die neue Mannschaftskonstellation zufrieden:
„Wir haben im Vorfeld gute Arbeit geleistet, der Manuel hat eine tolle Truppe zusammengestellt. Jetzt ist es erstmal wichtig sich kennenzulernen, zu beschnuppern. Ich bin total zufrieden, es geht natürlich auch um charakterliche Dinge am Anfang und das ist alles top.“
Der erste Test der Sommervorbereitung endete damit zwar ohne Sieger, lieferte aber bereits viele vielversprechende Ansätze für die kommenden Wochen auf dem Weg zur ersten Regionalliga-Saison des VfB 03 Hilden.
Einblicke in die erste Traingswoche unserer Regionalliga-Mannschaft: