

VfB
27. März 2026
VfB dreht frühen Rückstand und holt achten Sieg in Serie
Der VfB 03 Hilden bleibt weiter das formstärkste Team der Oberliga Niederrhein und feiert mit dem 2:1-Heimsieg gegen den SV Sonsbeck den achten Erfolg im achten Rückrundenspiel. In einer intensiven und phasenweise schwierigen Partie behaupteten die Hildener ihren zweiten Tabellenplatz und bleiben punktgleich mit Spitzenreiter Ratingen 04/19.
Die Partie begann mit viel Tempo. Sonsbeck war dabei die Mannschaft, die zunächst die erste echte Gefahr ausstrahlte, doch Yannic Lenze war aufmerksam zur Stelle. Auch in der Folge entwickelte sich ein intensives Duell, in dem Hilden sich gegen die kompakte Defensive der Gäste aber zunächst schwertat. Nach mehreren Annäherungen auf beiden Seiten ging Sonsbeck in der 19. Minute in Führung. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Nur eine Minute später war es Nils Gatzke, der nach einem Einwurf schnell schaltete, den Ball aufnahm und die Chance konsequent zum 1:1-Ausgleich nutzte. In der Folge blieb das Spiel hitzig und umkämpft, klare Torchancen blieben jedoch bis zur Pause Mangelware.
Auch nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei Sonsbeck zunächst etwas gefährlicher wirkte. Doch die Hildener Defensive hielt stand, unter anderem durch wichtige Aktionen von Phil Zimmermann, Maximilian Wagener und Fabian zur Linden. Mit zunehmender Spielzeit übernahm der VfB wieder mehr Kontrolle – und belohnte sich schließlich mit dem entscheidenden Treffer: Pascal Weber setzte sich im Strafraum durch und legte den Ball nach hinten auf Mohamed Cisse, der direkt abzog und den Ball präzise im Tor unterbrachte – das 2:1 für den VfB. In der Schlussphase drängte Hilden auf die Entscheidung, erspielte sich mehrere Chancen und Standardsituationen, ließ jedoch die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Sonsbeck blieb bis zum Ende gefährlich, doch die Hildener Defensive brachte den Vorsprung über die Zeit.
Nach dem Spiel ordnete Trainer Tim Schneider die Partie ein: „Spiel war heute kompliziert, das Fünferketten auf uns zu kommen, wird wahrscheinlich noch häufiger der Fall sein, deswegen ist das heute auch eine gute Lernerfahrung die wir gemacht haben.“ Vor allem die Reaktion auf den Rückstand hob er hervor: „Wir hatten einfach in der ersten Halbzeit nicht die Möglichkeiten die wir sonst in den Spielen haben, wenn der Gegner tief steht tun wir uns halt schwer, da müssen wir noch dran arbeiten. Aber was heute unglaublich war, war halt: Wir machen Fehler im Spielaufbau, bekommen das 0:1, sind aber dann eigentlich im Grunde nicht davon betroffen. Da geht kein Kopf runter, da wird gesagt „komm weiter“, wir wissen um unsere Qualität. 22 Tore in 7 Spielen, macht jetzt auch nicht grade jeder und ja dann wird das Ding da halt auch beantwortet.“
Besonders freute sich Schneider auch über den Torschützen zum Ausgleich: „Für Nils auf jeden Fall auch wichtig, weil er jemand war der auch lange gesessen hat auf der Bank. Der dann krank war, verletzt war, immer wieder von der Bank kommen musste. Da freut mich das für so Spieler, dass dann da auch irgendwann mal der Knoten platzt, dass dann da ein wichtiges Tor fällt." Abschließend betonte er die mannschaftliche Geschlossenheit: „Es war heute ein hartes Stück Arbeit. Das ist auch okay. Aber wir haben den achten Sieg in Folge, dass ist schon Wahnsinn was die Truppe aktuell leistet. Und ich habs auch heute nochmal in der Kabine gesagt, dass sind nicht nur die ersten 11, nicht nur die 15, dass sind vor allem auch die Spieler die hinten dran sind. Und das ist mir ganz ganz wichtig, weil ohne die Nummer 24, 25 ohne einen zweiten Torwart, einen dritten Torwart ist ein vernünftiges Training einfach nicht möglich."