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VfB holt ein Remis gegen den SV Rödinghausen

Freitag, 6. November 2026 · 19:30 UhrRegionalliga West, 16. Spieltag
0
Cottrell Ezekwem16
16'

Gelbe Karte für SV Rödinghausen

Ben Klefisch27
27'

Gelbe Karte für SV Rödinghausen

Feese38
38'

Gelbe Karte für VfB 03 Hilden

45
Tim Schleinitz55
55'

Gelbe Karte für SV Rödinghausen

Niklas Burlage für Fatlum Elezi59Ben Klefisch59
59'

Wechsel bei SV Rödinghausen beim Stand von 0 : 0

59'

Tor für SV Rödinghausen zum 0 : 1

Manuel Reutter für Mika Lehnfeld61Luis Frieling für Moritz Brasas61
61'

Wechsel bei SV Rödinghausen beim Stand von 0 : 1

61'

Wechsel bei SV Rödinghausen beim Stand von 0 : 1

Tolaj (Feese)63
63'

Tor für VfB 03 Hilden zum 1 : 1

Samih Uslu für Tim Schleinitz73
73'

Wechsel bei SV Rödinghausen beim Stand von 1 : 1

Dombe für Nkamanyi81
81'

Wechsel bei VfB 03 Hilden beim Stand von 1 : 1

Wagener88
88'

Gelbe Karte für VfB 03 Hilden

Touloupis für Cisse89
89'

Wechsel bei VfB 03 Hilden beim Stand von 1 : 1

90

VfB überzeugt besonders nach der Pause und spielt 1:1 gegen Rödinghausen

Spielbericht vom 7. November 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

     

    Vor 550 Zuschauern am Bandsbusch trennte sich der VfB 03 Hilden am 16. Spieltag mit einem 1:1 vom SV Rödinghausen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit steigerten sich die Itterstädter im zweiten Durchgang deutlich und erspielten sich zahlreiche gute Torchancen. Auf den Rückstand in der 58. Minute fand der VfB schnell eine Antwort.

    Die erste Halbzeit gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften kamen wiederholt zu Angriffen und Abschlüssen, ohne dass sich eine Seite entscheidende Vorteile erarbeiten konnte. Defensiv war der VfB ebenfalls gefordert: Arton Tolaj blockte einen gefährlichen Schussversuch, Yannic Lenze parierte einen Abschluss der Gäste und war wenig später auch bei einem weiteren Angriff rechtzeitig zur Stelle. Auf der anderen Seite boten sich Hilden eigene Möglichkeiten. Nach einem schnellen Gegenangriff über Maximilian Wagener kam Tyler Nkamanyi bis vor das Tor, rutschte beim Abschluss jedoch weg. Wenig später kam Etienne Feese nach einem Pass vor das Tor fast zum Kopfball, doch der gegnerische Torhüter war schneller am Ball. Auch Mohamed Cisse versuchte es mit einem Schuss, den der Schlussmann ebenfalls abwehren konnte.

    Cheftrainer Antonio Molina sah in den ersten 45 Minuten auf beiden Seiten noch keine klaren Vorteile: „In der ersten Halbzeit sind wir schwer ins Spiel rein gekommen. Ich glaube das war ein zähes Spiel von beiden Seiten, muss aber auch dabei sagen, dass es sehr sehr schwierig war auf dem Platz auch sich ordentlich raus zu spielen - auf beiden Seiten, ganz klar. Wir sind leistungsgerecht, glaube ich, in die Halbzeit reingekommen. Jeder hatte so seine Momente.“

    Nach dem Seitenwechsel kam der VfB deutlich besser aus der Kabine und übernahm zunehmend die Kontrolle. Bereits in den ersten Minuten hatte Etienne Feese zwei gute Situationen im Strafraum, konnte daraus allerdings noch keinen klaren Torabschluss entwickeln. In der 58. Minute gingen zunächst die Gäste in Führung. Die Antwort der Hildener ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur vier Minuten später setzte sich Arton Tolaj nach einem Zuspiel von Etienne Feese in einem Zweikampf nahe der Eckfahne durch. Er behauptete den Ball gegen seinen Gegenspieler, zog anschließend in Richtung Strafraum und schloss kurz vor dem Sechzehner ab. Sein Schuss fand den Weg an mehreren Gegenspielern und dem Torhüter vorbei ins Netz – der verdiente Ausgleich zum 1:1!

    Der Treffer gab dem VfB sichtlich Auftrieb. In der Folge entwickelte sich eine starke Hildener Phase mit zahlreichen gefährlichen Angriffen. Nach einer Ecke kam es zu einer guten Nachschussmöglichkeit, die jedoch knapp am Tor vorbeiging. Arton Tolaj setzte sich kurz darauf mit einem langen Lauf durch und bediente Mohamed Cisse, dessen Abschluss ebenfalls nur knapp das Tor verfehlte. Auch Armin Deljkovic versuchte es aus rund 20 Metern mit einem starken Schuss, den der Rödinghausener Torhüter gerade noch abwehren konnte. Bei der anschließenden Ecke kam Tolaj per Kopf zum Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp. Der Nachschuss im Getümmel wurde schließlich vom Schlussmann festgehalten.

    Auch in der Schlussphase blieb Hilden gefährlich. Tyler Nkamanyi legte den Ball vor dem Tor auf Maximilian Wagener zurück, dessen Abschluss aus der Distanz jedoch über das Tor ging. Mohamed Cisse kam in der 82. Minute erneut zum Abschluss und verfehlte das Tor nur knapp. Wenig später wurde ein weiterer Versuch des Angreifers von der Gästeabwehr geblockt. Rödinghausen kam zwar ebenfalls noch zu einzelnen Angriffen, doch die Hildener Defensive sowie Abwehraktionen von Venhar Ismailji und Pascal Weber konnte weitere gefährliche Situationen entschärfen. Am Ende blieb es beim 1:1, mit dem sich der VfB für seine starke zweite Halbzeit nicht vollständig belohnen konnte.

    Auch Antonio Molina zeigte sich nach Abpfiff vor allem mit dem Auftritt seiner Mannschaft im zweiten Durchgang sehr zufrieden: „In der zweiten Halbzeit hat sich das Bild deutlich geändert, in unsere Richtung. Das einzige was hier nicht passt ist das Ergebnis, weil wir waren deutlichst überlegen, haben deutlichst mehr Torchancen gehabt. Leider haben wir daraus kein Kapital geschlagen.“ Besonders stolz war der Cheftrainer auf die Leistung gegen einen Gegner, der unter professionellen Bedingungen arbeitet: „Aber ich bin mega glücklich, einfach auf die Art und Weise wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben. Man darf es nicht vergessen, wir spielen hier gegen eine vollprofi Mannschaft und wir haben wirklich ein tolles Spiel gemacht. Wir haben sie sehr unter Druck gesetzt, einige Torchancen herausgespielt und wie gesagt, leider fehlten nur die Tore. Ansonsten waren wir klar überlegen in der zweiten Halbzeit.“

    Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Itterstädtern nicht, denn bereits am Samstag, den 14. November, wartet das nächste Highlight am Bandsbusch. Im Viertelfinale des Niederrheinpokals empfängt der VfB den 1. FC Bocholt. Nach der starken zweiten Halbzeit gegen Rödinghausen möchte die Mannschaft den Schwung mitnehmen und gemeinsam mit den eigenen Fans den nächsten Schritt im Pokal machen. Dafür braucht es wieder die Unterstützung von den Rängen.